Logo

Mit Rad und Wanderschuh

www.rad-und-wandern.de

Home/Tourauswahl Inhaltsverzeichnis Gästebuch Kontakt Impressum Links Weilburg-Site

Valid XHTML 1.0!

Radwanderung
Hennigsdorf (Berlin) - Greifswald

Prebelow - Mirow

2006-05-01, Montag
Prebelow - Mirow

Foto, ein kleiner Nachbar des Vilzsees

Ein kleiner Nachbar des Vilzsees

Im Gegensatz zu unserem gestrigen Tagespensum hatten wir heute nur bescheidene 25 km Radstrecke vor uns. Wir ließen uns also Zeit zum frühstücken, packten ohne Eile und saßen deshalb erst gegen 09.30 Uhr auf den Rädern. Unser erstes Ziel war der Labussee, an dessen Südufer der Radfernweg Mecklenburgische Seenplatte entlangführte, mit dem wir unser Tagesziel Mirow erreichen wollten.

Der blaue Himmel versprach schönes Wetter für diesen Tag, wenn es auch noch ziemlich kühl war und man im Waldschatten eine dicke Fleeceweste gebrauchen konnte. Ab Prebelow ging es ein kurzes Stück entlang der Autostraße, dann einen Nebenweg durch den Wald und anschließend trafen wir tatsächlich am Labussee auf den gesuchten Radweg. Dessen Beschilderung führte uns über kleine Nebenstraße und mit einigem auf und ab zum Südufer des Vilzsees.

Foto, Schwarz am Schwarzer See

Schwarz am Schwarzer See

Es ist ein gut ausgebauter und beschilderter Weg der abwechselnd durch Wälder und über freies land führt, immer wieder begleitet von Wasserflächen und Verbindungskanälen zwischen den Seeflächen. Nach der Vorbeifahrt am Schwarzer See verließen wir den Radfernweg und fuhren auf teils unbefestigten und sandigen, schon fast abenteuerlichen und einsamen Nebenwegen zwischen dem Fehrlingsee und Zotzensee auf Mirow zu.

Die Kleinstadt Mirow liegt am Südostende des Mirower Sees, zur JH mussten wir aber fast bis an dessen Nordwestende fahren. Auf dem großen Seegelände mit der alten JH, wurde dort die "ökologische Jugendherberge Mirow", ein "beispielhaftes Projektergebnis"  errichtet. Dieses "europaweit einmalige Projekt bringt den Gästen ökologische Prinzipien in der Alltagspraxis nahe" (Zitate: Deutsche Bundesstiftung Umwelt). Schade allerdings, dass bei den vielfältigen ökologischen Innovationen das Geld nicht mehr für einen Fahrradraum und nicht einmal mehr für überdachte Fahrradständer reichte.

Foto, Bootshäuser in Mirow

Bootshäuser in Mirow

Nun, wir hatten Glück, es war trocken, die Sonne schien herrlich und wir durften trotz unserer frühzeitigen Ankunft um 12.30 Uhr unser Gepäck in einem Arbeitsraum abstellen. Befreit von den Gepäcktaschen radelten wir anschließend nach Mirow und genossen nach kurzem Streifzug eine ausgiebige und gemütliche Kaffee- und Kuchenpause. Später machten wir noch eine gemütliche Spazierfahrt entlang des Sees nach Grenzow, dann ließen wir uns entspannt auf einer Bank am Wasser nieder und streckten uns in der Sonne aus.

Da wir das Abendessen in der JH gebucht hatten, fanden wir uns dort um 18:30 Uhr wieder ein. Es gab, ein immer wieder beliebtes Essen in JH ;-)), Hühnerfrikassee, dazu ein sehr zu lobendes, reichliches und hervorragendes Salatbüfett. Wir machten anschließend noch einen kleinen Spaziergang, der in einer Gaststätte mit einem Schlummertrunk beendet wurde.