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Radwanderung
Hennigsdorf (Berlin) - Greifswald

Greifswald

Marktplatz in Greifswald

Marktplatz in Greifswald

2006-05-12, Freitag
Greifswald

Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen ein wenig von der Stadt Greifswald zu erkunden, das Fischerdorf Wieck mit seiner Klappbrücke zu besuchen und der Klosterruine Eldena einen Besuch abzustatten. Dafür lag der ganze Tag vor uns und so hatten wir es nicht sonderlich eilig, frühstückten in Ruhe und machten uns dann auf den Weg.

Zuerst lenkten wir unsere Schritte zum Bahnhof. Da unser Zug am nächsten Morgen um 07.45 Uhr abfahren sollte, wollten wir den kürzesten Weg dorthin kennen lernen. Und unser Wochenendticket wollten wir ebenfalls besorgen, um am Samstag nicht vor geschlossenem Schalter oder defektem Automaten zu stehen.

Marktplatz in Greifswald

Marktplatz in Greifswald

Nachdem in dieser Hinsicht alles geklärt war ging es zum Rathausplatz, wo wir uns nach dem Zeitpunkt für eine Stadtführung erkundigten. Diese sollte aber erst am Nachmittag in Form einer Stadtrundfahrt erfolgen, in deren Verlauf auch Wieck und Eldena besucht würden. Wir aber wollten ja gerne die Beine bewegen, verzichteten deshalb auf die Stadtrundfahrt und machten uns auf den Fußweg nach Wieck.

Der Weg beginnt am Museumshafen und führt am rechten Ufer des Ryck entlang. Nach einer knappen Stunde auf dem sich ständig am Wasser haltende Fußweg ragt der Kirchturm von Wieck auf, und die berühmte holländische Klappbrücke kommt ebenfalls ins Blickfeld. Unmittelbar hinter der Klappbrücke befinden sich die Anlegeplätze der Fischkutter und wer früh genug ist, kann hier dem entladen und verarbeiten der Fänge zusehen. Bei unserem Besuch wurden gerade die ersten Hornfische des Jahres für den Weiterverkauf sortiert.

Wir machten noch einen Spaziergang durch die unter Denkmalschutz stehende Dorfanlage mit ihren reetgedeckten Häusern, wo allerdings in diesen Tagen gerade umfangreiche Straßenbauarbeiten stattfanden.

Klappbrücke in Wieck

Klappbrücke in Wieck

Nach einer kurzen Pause im Hafen wanderten wir in wenigen Minuten über den Studentensteig zu den Resten der Klosteranlage Eldena, die 1199 von Zisterziensern gegründet worden war. Heute sind die noch vorhandenen Mauerreste ein Inbegriff der Romantik, weltbekannt durch Gemälde von Caspar David Friedrich.

Zur Rückfahrt nach Greifswald benutzten wir den am Wiecker Hafen abfahrenden Stadtbus. Nach der kurzen Fahrt bis Greifswald drehten wir noch einige Runden in der Stadt, ließen uns dann zu einem kleinen Imbiss nieder und schlenderten frühzeitig zur JH, wo wir für 18.00 Uhr wieder das Abendessen erwarteten.

Ruinen der Klosteranlage Eldena

Ruinen der Klosteranlage Eldena

Leider verzögerte sich das Abendessen wegen einer Gruppenveranstaltung bis 19.00 Uhr, so dass es für einen letzten Gang in die Stadt später wurde als wir geplant hatten. Trotzdem zogen wir los und mussten, kaum dass wir uns für ein Lokal entschieden hatten feststellen, dass bedrohliche dunkle Regenwolken am Himmel aufzogen. Da wir uns am letzten Abend nicht unnötigerweise noch nasse Kleidung einhandeln wollten, beschlossen wir kehrt zu machen und begaben uns zurück in die JH.