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Radwanderung
Hennigsdorf (Berlin) - Greifswald

Sellin (Rügen) - Greifswald

Auf Rügen unterwegs zur Glewitzer Fähre

Auf Rügen unterwegs zur Glewitzer Fähre

2006-05-11, Donnerstag
Sellin (Rügen) - Greifswald

Da wir am gestrigen Abend bereits gepackt und so die heutige Abreise gut vorbereitet hatten, konnten wir den Morgen mit Ruhe und einem ausgiebigen Frühstück beginnen. Um 09.15 Uhr waren wir aber startklar zur Etappe nach Greifswald (70 km), die die letzte Teilstrecke für diese Radwanderung sein sollte. Dazu mussten wir aber erst einmal einen großen Abschnitt des Weges zurückradeln, auf dem wir vorgestern nach Sellin gekommen waren, bevor wir mit der Glewitzer Fähre ans Festland übersetzen und Greifswald ansteuern konnten.

Adebar auf Futtersuche

Adebar auf Futtersuche

Um die Strecke etwas abzukürzen benutzen wir, anders als bei der Herfahrt, von Sellin bis Puttbus durchgehend die Autostraße. Deren Streckenführung ist zwar landschaftlich nicht die schönste und wegen des Autoverkehrs ist die Fahrradfahrt auf den Straßen Rügens auch nicht die Nerven schonendste, sie brachte uns aber schnell und unkompliziert bis Puttbus. Ab dort benutzten wir dann den Radfernweg, von dessen Wegführung wir kurzfristig abwichen und dafür mit Sand- und Holperstrecken belohnt wurden. Doch nach 40 km hatte wir um 12.00 Uhr die Glewitzer Fähre erreicht und setzten zum Festland über.

Greifswalder Marienkirche - schon ganz nah

Greifswalder Marienkirche - schon ganz nah

Auf dem Ostseeküsten-Radweg radelten wir nun über das Kleinkopfpflaster der alten Landstraße, während der Autoverkehr auf dem Asphaltband der neuen Bundesstraße dahinrauschte.

Eine ausgiebige Mittagsrast hielten wir vor Mesekenhagen. Im Ort biegt der Radweg erst scharf nach Osten ab um später wieder die Südrichtung aufzunehmen und dann direkt auf Greifswald zuführt. Dieser Streckenteil leitet durch kleine Ansiedlungen und über Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr. Als der charakteristische gedrungene Turm der Marienkirche von Greifswald sichtbar wurde, war es nicht mehr weit bis zur Stadt und um 16.00 Uhr hatten wir die JH erreicht.

Da wir in Greifswald mit Halbpension gebucht hatten, wenn auch mehr unfreiwillig, verblieb genügend Zeit um uns in unserem Zweibettzimmer einzurichten. Essenszeit war um 18.00 Uhr und wir freuten uns auf eine warme Mahlzeit. Die aber erschöpfte sich leider in einer Wurstgulaschsuppe, dazu gab es kalte Platten und eine lobenswert gute Salatauswahl.

Hafen Greifswald

Hafen Greifswald

Nach dem Abendessen machten wir uns umgehend zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Es war ein sommerlich warmer Abend und im Gegensatz zu Güstrow herrschte hier lebhaftes Treiben, man sah und spürte, dass Greifswald Universitätsstadt ist. Wir verschafften uns eine erste Übersicht in der Innenstadt und suchten dann zwei Sitzplätze in einer Gaststätte auf, wo wir uns das Bier schmecken ließen und um uns her das Treiben entspannt beobachten konnten.